First Slide

Grenzwertig

eine Herausforderung

So stellte mich der Kinderwunsch von Franziska, einer jungen Frau im Rollstuhl, vor ganz neue Probleme.

Second Slide

60 Seiten

eine wahre Geschichte

Es geht mir einzig darum, mit dem beschriebenen Schicksal meine Leser für ein Tabu-Thema zu sensibilisieren und Mut für ungewöhnliche Entscheidungen zu machen.

Third Slide

Franziska

bietet dem Schicksal die Stirn

Hallo lieber Unbekannter, mein Name ist Franziska Scheuer, ich bin 32 Jahre alt und lebe in Wien. Ich bin Single und leide unter meinem unerfüllten Kinderwunsch.

Kapitelübersichten

Vorwort

Der Kinderwunsch ist eine der wenigen Urinstinkte einer Frau. Oft wird das Thema Kinderwunsch jahrelang vor sich hergeschoben.

Instinkt

Dieser Urinstinkt ist unabhängig von der sexuellen Gesinnung und von körperlichen Beeinträchtigungen bei jeder Frau vorhanden.

Wunscherfüllung

Die private Samenspende wird seit Langem von Singles, lesbischen Paaren und Heteropaaren zur Verwirklichung des zuvor unerfüllten Kinderwunsches genutzt.

Schicksal

Lediglich einer körperlich behinderten Frau hatte ich bislang noch nicht bei der Realisierung ihres Kinderwunsches geholfen und mich mit dieser Thematik auch noch nicht auseinandergesetzt.

Ratschläge

Meine Schilderung gibt keinen rechtlichen oder medizinischen Rat.

Mut zur Entscheidung

Für ein Tabu-Thema sensibilisieren und Mut für ungewöhnliche Entscheidungen machen

Beispiele aus dem Buch

Die private Samenspende wird seit Langem von Singles, lesbischen Paaren und Heteropaaren zur Verwirklichung des zuvor unerfüllten Kinderwunsches genutzt. In meiner inzwischen beendeten 15jährigen Spendertätigkeit kam ich mit allen diesen Gruppen in Kontakt. Lediglich einer körperlich behinderten Frau hatte ich bislang noch nicht bei der Realisierung ihres Kinderwunsches geholfen und mich mit dieser Thematik auch noch nicht auseinandergesetzt.

Vorwort

Grenzwertig Illustration

Grenzwertig Illustration

Der Kinderwunsch ist eine der wenigen Urinstinkte einer Frau. Oft wird das Thema Kinderwunsch jahrelang vor sich hergeschoben. Dieser Urinstinkt ist unabhängig von der sexuellen Gesinnung und von körperlichen Beeinträchtigungen bei jeder Frau vorhanden. Die private Samenspende wird seit Langem von Singles, lesbischen Paaren und Heteropaaren zur Verwirklichung des zuvor unerfüllten Kinderwunsches genutzt.

In meiner inzwischen beendeten 15jährigen Spendertätigkeit kam ich mit allen diesen Gruppen in Kontakt.
Lediglich einer körperlich behinderten Frau hatte ich bislang noch nicht bei der Realisierung ihres Kinderwunsches geholfen und mich mit dieser Thematik auch noch nicht auseinandergesetzt.

So stellte mich der Kinderwunsch von Franziska, einer jungen Frau im Rollstuhl, vor ganz neue Probleme und ließ mich letztlich in der Auseinandersetzung mit einem Tabu-Thema unserer Gesellschaft eigene Grenzen kennenlernen und überschreiten.

Meine Schilderung gibt keinen rechtlichen oder medizinischen Rat. Es geht mir einzig darum, mit dem beschriebenen Schicksal meine Leser für ein Tabu-Thema zu sensibilisieren und Mut für ungewöhnliche Entscheidungen zu machen.

Das Projekt Schwangerschaft startet

Grenzwertig Paar

Grenzwertig Paar

Dann fragte ich Franziska: „Kennst Du Deinen Zyklus?“ Franziska antwortete: „Ja, natürlich kenne ich den. Ich bin eine ganz normale Frau.“ Ich erklärte ihr den Anlauf: „Zuerst schließen wir einen Vertrag, der regelt im Prinzip das, was wir vereinbart haben, das Sorgerecht, das Unterhaltsrecht und den Verzicht auf gegenseitige Ansprüche. Das Ganze schriftlich bei einem Notar hinterlegt. Franziska war einverstanden und hatte das alles auch schon auf meiner Website gelesen. Sie interessierte sich weit mehr für den praktischen Ablauf. „Franziska“, sagte ich, „der ist recht einfach. Sobald Dein LH-Wert ansteigt, gibst Du mir Bescheid. Ich werde dann anreisen und wir führen die Befruchtung durch.“ Franziska fiel mir ins Wort: „Und wie sieht die Befruchtung aus?“ Ich brauche ja Deine Hilfe.“ „Klar“, sagte ich, „dessen bin ich mir bewusst. Wir werden uns im Hotel treffen, ich werde das Sperma produzieren, Dir danach einen Inseminationskatheter legen und per Spritze das Sperma einführen.“

Franziska schaute mich erschrocken an und fragte: „Ehrlich?“ „Ja“, antwortete ich, „daran wird kein Weg vorbei führen. Es ist schon schwierig für eine nicht körperlich behinderte Frau, das alleine hinzubekommen.“ Franziska meinte: „OK, das bekommen wir schon hin. Weißt Du, warum ich Dich als Spender wollte?“ Ich antwortete: „Nein. Warum?“ Franziska erklärte mir das so: „Ich habe in Foren gelesen, dass Du Schwangerschaftsbegleitung anbietest. Denn das wird ein Problem bei mir werden. Ich kann und will nicht meine Mutter mitnehmen.“ Ich versicherte: „Das bekommen wir hin, vergiss bitte nicht, dass es in der Regel bis zu einem Jahr dauert, bis der Erfolg da ist.“ Franziska war entsetzt: „Ein Jahr?“ „Ja“, sagte ich. „Frauen, die unbedingt schwanger werden wollen, brauchen am längsten, leider ist das so.“ Franziska war nachdenklich und gab zu, damit nicht gerechnet zu haben.

Der erste Versuch

Grenzwertig Geburt

Grenzwertig Geburt

Seit der Entscheidung bei diesem Treffen meldete sich Franziska fast jeden Abend per Mail. Sie schrieb mittlerweile ganz vertraut mit mir, berichtete über ihre Tagesabläufe und war optimistisch, dass es bald losgehen würde.
Eines morgen schrieb Franziska ganz aufgeregt, dass sie nun ihre Periode habe und somit den ersten Versuch berechnen könne.
Nie zuvor hatte ich eine Frau erlebt, die so zielstrebig ihren Wunsch nach einem Kind verfolgte.
Die Nachricht kam wenige Tage später. Franziska war plötzlich sehr aufgeregt und fragte, ob wir ab jetzt telefonieren könnten, am besten täglich. Im ersten Gespräch am Telefon merkte ich, wie die sonst so selbstsichere Frau Zweifel an ihrem Vorhaben bekam. Es ist eben ein Unterschied, einem Wunsch „nachzujagen“ oder aber kurz vor der eventuellen Umsetzung zu sein.
Je näher der errechnete Befruchtungstermin kam, um so mehr musste ich Franziska beruhigen.
Dann endlich kam der ersehnte Anruf von Franziska: „Es ist soweit, mein LH-Wert steigt an.“ Jetzt stand der Eisprung und somit der Zeitpunkt einer möglichen Befruchtung kurz bevor. Ich buchte online mein Ticket und war nur kurze Zeit später unterwegs zum Flughafen.

Während des Flug Richtung Wien kamen mir Zweifel, auch als routinierter Spender gibt es Momente, wo man hinterfragt, was man tut. Es meldet sich das eigene Gewissen und man kommt immer mehr ins Grübeln. Die einfachste Möglichkeit, die moralischen Bedenken wegzuwischen, ist der Gedanke: Mach ich es nicht, macht es ein anderer.
Ich weiß, was jetzt alle denken. Es ist der einfachste Weg, ja, es ist der einfachste.

Wähle ein Kapitel

  • Vorwort

    - Der Kinderwunsch ist eine der wenigen Urinstinkte [...]
  • Das Projekt Schwangerschaft startet

    - Franziska schaute mich erschrocken an [...]
  • Der erste Versuch

    - Seit der Entscheidung bei diesem Treffen meldete [...]

Das Thema berührt Sie?
Bestellen Sie noch jetzt das Buch über eine wahre Geschichte!

Ergreifend und emotional, besser kann ein Buch nicht aufgebaut sein.

bestellen

Kapitelübersichten

Im Jahr 2011 fing ich erstmals an, offen über das Thema Samenspende und Kinderwunscherfüllung zu sprechen und zu schreiben. 2012 schrieb ich mein erstes Buch, Der Samenspender Martin1973, anfangs als Selbstverleger, später über den Miller Verlag. Danach folgten Ratgeber zur Kinderwunsch Thematik wie “Schwanger ohne Sex” und “Familienglück durch private Samenspende“. Meine Begeisterung, bestehende Tabus in unserer Gesellschaft anzusprechen und öffentlich zu diskutieren wuchs von Tag zu Tag. Mit meiner provozierenden Art öffentliche Diskussionen anzuregen gefällt mir und wurde zur Passion. Die Themen sind mittlerweile umfangreich und werden sich weiter ausbauen.Von den Medien werde ich gerne als Skandal-Autor bezeichnet.

Danksagung

Auch danke ich in ganz besonderem Maße der wundervollen Franziska, die ich in einer wichtigen Lebensphase begleiten und deren Geschichte ich hier aufschreiben durfte.

Vorwort

Lediglich einer körperlich behinderten Frau hatte ich bislang noch nicht bei der Realisierung ihres Kinderwunsches geholfen und mich mit dieser Thematik auch noch nicht auseinandergesetzt.

Eine ungewöhnliche Anfrage

Wieder ein verregneter Morgen, ich stand auf, kochte meinen Kaffee und rief dabei meine Mails ab. Ein Ritual, das sich seit Jahren, in denen ich als privater Samenspender aktiv war, eingespielt hat.

Franziskas Lebensgeschichte

Franziska zog einen ganzen Stapel Bilder aus ihrer Tasche heraus und fing an zu erzählen:
Sie zeigte mir zuerst wunderschöne Kindheitsbilder. Franziska standen die Tränen in den Augen

Die Lüge über ihren Vater

Franziskas Mutter kam mit versteinerter Mine zu ihr in das Zimmer und holte sie ab. Franziska spürte genau, dass etwas nicht stimmte, denn sie Stimmung war so merkwürdig.

Der erschütternde Abschiedsbrief

Meine geliebter Engel,
es sind die letzten Zeilen, die letzte Nachricht, die Du von mir bekommen wirst.
Du warst immer mein Lebensinhalt, vielleicht hast Du dies nicht immer so verstanden.

Die Entscheidung

Am nächsten Morgen rief ich meine Mails ab, schon die zweite Nachricht war von Franziska.
Sie bedankte sich nochmals für meinen Besuch und dafür, dass sie mir ihr Herz ausschütten durfte.

Die 2. Reise nach Wien

Freitagmorgen nahm ich den ersten Flieger nach Wien, Franziska wollte mich am Flughafen abholen. Als ich pünktlich gelandet war, stand Franziska schon lächelnd am Flughafenausgang.

Am Grab des Verräters

Plötzlich hatte ich das Gefühl, ich müsste mich übergeben. Die Anspannung war riesengroß. Mir wurde bewusst, dass ich gerade etwas machte, davon Ahnung zu haben und abschätzen zu können, wie es Franziska danach gehen würde.

Das Projekt Schwangerschaft startet

Dann fragte ich Franziska: „Kennst Du Deinen Zyklus?“ Franziska antwortete: „Ja, natürlich kenne ich den. Ich bin eine ganz normale Frau.“

Der 1. Versuch

Seit der Entscheidung bei diesem Treffen meldete sich Franziska fast jeden Abend per Mail. Sie schrieb mittlerweile ganz vertraut mit mir

17 Monate später

Der erste Versuch war negativ gewesen. Es vergingen weitere 17 Monate, der Kontakt mit Franziska war in ungewohnter Intensität weiter ausgebaut worden.

3 Jahre später

Mittlerweile pendelte sich unser Kontakt auf eins bis zwei Mails im Monat ein.

mehr anzeigen

Jetzt bestellen

“Grenzwertig” können Sie aus vielen Quellen beziehen. Welche ist die richtige für Sie? Sie können den autobiographischen Roman auch bei Ihrem lokalen Buchhändler kaufen, verwenden Sie dazu die ISBN 978-1-49-366829-8.

eBook - Kindle

  • Kindle
  • sofort lieferbar
  • an der Grenze
  • Carolin entscheidet sich
jetzt bestellen

eBook - Thalia

  • offenes Format
  • sofort lesen
  • emotional
  • ergreifend
jetzt bestellen

Taschenbuch

  • versandkostenfreie Lieferung
  • emotional
  • wahr
  • ergreifend
jetzt bestellen

iTunes

  • sofort lesen
  • keine Wartezeit
  • Ergreifend
  • eine wahre Geschcihte
jetzt bestellen

Der Autor

facebook-og-bildMartin Bühler wurde am 01.11.1973 in der kleinen schwäbischen Stadt Krumbach geboren.

Nach seiner Schulzeit studierte er Aquakultur und arbeitete mehrere Jahre in Italien und Spanien. Seit dem Jahr 2001 lebt er an der westlichen Küste Nordfrieslands,zwischen der Hafenstadt Husum und der Insel Sylt.

Im Jahr 2011 fing er erstmals an, offen über das Thema Samenspende und Kinderwunscherfüllung zu sprechen und zu schreiben. 2012 schrieb Martin Bühler sein erstes Werk”Der Samenspender Martin1973″, anfangs als Selbstverleger, später über den Miller Verlag. Danach folgten Ratgeber zur Kinderwunschthematik wie “Schwanger ohne Sex” und “Familienglück durch private Samenspende”.

Zum Thema Kinderwunsch durch Samenspende entstanden zahlreiche Beiträge, u. a. bei Stern TV (RTL), Mona Lisa (ZDF) und Planetopia (SAT1). Danach erfolgten Berichterstattungen des Axel Springer Verlages, u. a. in Bild der Frau und Bild.de.

Seine Begeisterung, bestehende Tabus in unserer Gesellschaft anzusprechen und öffentlich zu diskutieren, wuchs von Tag zu Tag. Mit seiner provozierenden Art öffentliche Diskussionen anzuregen, gefällt ihm und wurde zur Passion. Die Themen sind mittlerweile umfangreich und vielschichtig.

Sein Motto ist: Das Leben schreibt die interessantesten Geschichten.

Sie haben noch Fragen?

eMail schreiben